Chronik Haus Coerde, Atelier ART und Weise und Biogärtnerei Ra.Baba
Haus Coerde, Coermühle 50, 48157 Münster, heute eine Wohngenossenschaft mit Künstlerateliers und Werkstätten, Töpferei, Theaterpädagogin und einer Kochschule >> Ausstellungen Ateliers und Werkstätten im Haus Coerde, Coermühle 50f, 48157 Münster
1. Mai 2026: Tag der offenen Tür im Atelier Art und Weise, Coermühle 50 f, 48157 Münster, Haus Coerde
Malangebot montags (u.a. Tage) im Atelier Art und Weise: Frühstück und Malen, Spachteln, Experimentieren mit Acrylfarben mit Künstlerin Monika Schiwy. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Anmeldung und Auskunft: +49 17610239113
flow art - Schnipselbilder zum Weiterzeichnen (nicht nur für Kinder, Geburtstage und Gruppen)
Der Eingang zum Atelier Art und Weise ist um die Ecke von der Eventlocation Eckels_Kladde (Treppe).
Das beliebte traditionelle Hoffest am Maifeiertag in den Ateliers und Werkstätten von Haus Coerde und auf dem Kreativhof Coermühle 50 f, 48157 Münster.
Neben vielen Kreativangeboten gibt es für Kinder und flow art im Atelier Art und Weise bei Monika Schiwy (Termine für Workshops (an anderen Tagen): 017610239113)
Atelierbesuch: Monika Schiwy, Kontakt + 49 17610239113
Atelier ART & Weise, Haus Coerde, Coermühle 50 f, 48157 Münster
Haus Coerde ist ein geschichtsträchtiger Ort im Stadtgebiet von Münster und hatte jahrhundertelang eine zentrale Bedeutung für die ganze Gegend. Schon vor rund 1000 Jahren, im Jahr 1123, wurde Haus Coerde erstmals urkundlich erwähnt – damals als Besitzung von Stift Cappenberg. Das Stift Cappenberg war ein Kloster im Münsterland. Seine Mönche, die Stiftsherren, kamen aus dem westfälischen Adel und gehörten zum Prämonstratenser Orden. So führte immer einer der Stiftsherren vom Stift Cappenberg die Besitzung Haus Coerde. Diese Stiftsherren von Haus Coerde wurden Pfarrrektoren genannt und waren, wie diese Bezeichnung auch vermuten lässt, Verwalter und Geistliche zugleich. Entsprechend hatte Haus Coerde zumindest seit dem 11. Jahrhundert eine eigene Kapelle, in der sich sowohl die Bewohner des Gutes als auch die Menschen aus den umliegenden Bauerschaften regelmäßig zum Gottesdienst einfanden.
Zur Besitzung Haus Coerde gehörten neben dem zentralen Anwesen, dem Wohnsitz der Pfarrektoren und heutigen Haus Coerde, Mühlen, Jagdgründe und etliche Höfe. In den Überlieferungen namentlich erwähnt sind die Höfe Schulze-Dieckhoff, Lippmann, Hagemann, Schmiemann, Ahlert, Holtmann, Krieckelbeck und Reckfort, die teilweise bis heute im Stadtgebiet von Münster existieren und bewirtschaftet werden.
Im Jahr 1807 gelangte Westfalen und damit auch der Gutsbetrieb Haus Coerde unter französische Herrschaft. Urkundlich festgehalten ist aus dieser Zeit, dass im Jahr 1812 die Kapelle auf dem Gutsbetrieb Haus Coerde nicht mehr existierte, nachdem sie über acht Jahrhunderte gestanden hatte. Der einzige Überrest und damit Zeuge aus dieser Zeit ist der Turmhahn, der heute noch den Tennengiebel von Haus Coerde schmückt. Aber selbst an ihm haben die Franzosen Spuren hinterlassen: Er diente den französischen Truppen als Zielscheibe, so dass er ganz durchlöchert wurde. Die Mauersteine der Kapelle, so die Überlieferung, holten die Bauern der Umgebung für Reparaturen an ihren Stallungen. Nach der endgültigen Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 wurde Westfalen auf dem Wiener Kongreß erneut aufgeteilt. Die neugebildetet Provinz Westfalen mit dem Zentrum Münster war ab 1816 wieder preußische Provinz.
Nach endlosen Auseinandersetzungen über Pachtzahlungen kaufte der bisherige Pächter Johannes Vrede 1827 schließlich den Gutsbetrieb Haus Coerde.
1859 trat sein Sohn Joseph Vrede das väterliche Erbe an und baute von 1860 bis 1870 das bis heute erhaltene spätklassizistische Herrenhaus, das Ökonomiegebäude und die Kornscheune in ihrem heutigen Bestand. Heute steht fast die ganze Hofanlage unter Denkmalschutz.
Seit 2012 wird Haus Coerde von der Wohngenossenschaft Haus Coerde eG betrieben.
Der ehemalige Gutshof Haus Coerde, nachdem der Stadtteil Coerde benannt ist, liegt ian der Aa im Norden Münsters zur Grenze zu Kinderhaus: Adresse der Ateliers: Coermühle 50 f, 48157 Münster
Atelier ART & Weise Monika Schiwy
Bioland-Gärtnerei Ra.Baba verabschiedet sich für eine Saison...
2013 bis 2025 baute Gärtnermeisterin Lisette Exner auf Haus Coerde zertifiziertes Biogemüse an, Gemüse für Kenner, die es ganz frisch wünschen, gleich nach der Ernte auf dem Feld. Vermarktet wurde das Gemüse auf dem Geistmarkt sowie freitags direkt auf dem Gutshof Haus Coerde sowie freitags auf dem Biomarkt auf dem Domplatz.
Was steckt hinter dem Namen Biogärtnerei Ra.Baba? Es bedeutet „Ra“, die Sonne und „Baba“, die Weise. Die Bio-Gärtnerin Lisette begann mit Freilandgemüse und Freilandkräutern, mit Bohnen bis Zucchini und Petersilie, Parika, Tomaten, Gurken und Auberginen aus dem geschützten biologischen Anbau.

