Monatsarchiv: Februar 2011

Gesprächsreihe “Denkräume”: Die Zukunft der Nachkriegsmoderne

Die Gesprächsreihe “Denkräume” widmet sich am Freitag, 18. Februar, 19.30 Uhr, im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen der Architektur der Nachkriegsmoderne. Kunsthistorikerin und Denkmalpflegerin Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper und Architekt Prof. Wilfried Kuehn diskutieren mit Stefan Rethfeld und Dr. Marcel Schumacher. Das Kleine Haus, 1971 von Max von Hausen, Ortwin Rave und Werner Ruhnau geplant, bietet die Bühne für die Gesprächsrunde. Die Gesprächsreiche “Denkräume” ist Teil des Ausstellungsprojektes “Does City / Münster matter? Zum Verhältnis von Bild und Stadt” in der städtischen Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster.

Grotemeyer beim Casino der Sinne in Köln bei ‘Bull’

Pralinentisch beim Casino der SinneParfumeur Manasse kreirte das Casino der Sinne für Deutschland… Der Start war am 11.02.2011 mit Duft, Kunst, Bier und Grotemeyers Pralinen…

Münsters Grünsystem international Vorbild

Broschüre der Stadt Barcelona nennt das Beispiel Münster idealtypisch / Promenade grünt schon seit dem 18. Jahrhundert

Münster wird in einem Atemzug mit San Francisco, London, Paris oder New York genannt. Denn Münster gelte als gutes Beispiel dafür, wie eine vorbildliche Grünstruktur in einer Stadt aussehen kann. So ist es in einer Broschüre der Stadt Barcelona nachzulesen, die jetzt die Fachleute des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz erfreut.

Grünflächen in Münster

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Meldedaten: Widerspruch gegen Weitergabe formlos möglich

Amt für Bürgerangelegenheiten informiert rund um An- und Abmeldung / Meldegesetz als Grundlage
Es gibt viele gute Gründe, Münster als Wohnsitz zu wählen. Ganz gleich, ob der neue Job, das Studium oder die attraktive City den Ausschlag gegeben haben: Die Meldeangelegenheiten müssen erledigt werden. Bei allen Fragen zur An- und Abmeldung helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Bürgerangelegenheiten im Bürgerbüro Mitte im Stadthaus 1 an der Klemensstraße in Münster,  in den Bürgerbüros und in den Bezirksverwaltungen in den Stadtteilen gerne weiter. Continue reading

Zusatzführungen durch Feininger-Ausstellung

Wegen des großen Interesses an der aktuellen Sonderausstellung im Stadtmuseum “Andreas Feininger – That’s Photography” bietet das Museum zusätzliche Führungen am Mittwoch, 16. Februar, 16 Uhr, und am Samstag, 19. Februar, um 16 Uhr und 17 Uhr an. Treffpunkt ist jeweils im Museumsfoyer  (3 / 2 Euro). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Ausstellung zeigt rund 100 Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Meisterfotografen. Sie zählen zu den Klassikern der Fotografiegeschichte.

Eine Chance für Europa. Vortrag zur Situation der Roma auf dem Balkan

Vortrag von Norbert Mappes-Niediek am 2. März 2011, 19:30 Uhr. Café Grotemeyer, Salzstr. 24, Münster, Eintritt frei.
(Wien, Südosteuropa-Korrespondent für u.a. Frankfurter Rundschau, Die Zeit, Deutschlandfunk)
Durch die anschließende Diskussion führt WN-Redakteur Günter Benning.
Eine Veranstaltung von Aktion 302

Die 302 münsterschen Kosovo-Roma, die seit dem Rückübernahmeabkommen Deutschlands mit dem jungen Staat Kosovo im Sommer 2009 von ihrer Abschiebung bedroht sind, sind ab dem 1. April 2011 wieder akut gefährdet. Dann nämlich ist der nordrhein-westfälische Winter-Abschiebestopp zu Ende. Obwohl der Rat der Stadt Münster sich einstimmig gegen die Abschiebungen ausgesprochen hat und bislang noch keiner von ihnen abgeschoben wurde, müssen sie in diesem Jahr damit rechnen, denn die Stadt hat nur beschränkte Möglichkeiten gegenüber der Anforderung von Land und Bund. Wie weit die Stadt – Politik, Verwaltung, Bürger und Gruppen – für ein Bleiben der 302 kämpfen wird, wird sich 2011 zeigen.

Roma fühlen sich spätestens seit den 1990er Jahren, als sie vor den Repressalien im Kosovo flüchteten, wohl in Münster. Die UNICEF-Studie von 2007 bezeichnet Münster als deren “local hotspot” – obwohl die damaligen Flüchtlinge nur “geduldet” waren, sie keine Anerkennung ihres Flüchtlingsstatus’ erwarten konnten, da sie nicht als im Kosovo verfolgt galten. Das bedeutete Arbeitsverbot, reduzierte Sozialleistungen, Wohnsitz- und Reisebeschränkungen und die ständige Furcht vor dem Ende der Duldung. Erst 2006 gelang es einigen wenigen, im Rahmen der Bleiberechtsregelung quasi aus dem Stand heraus mit einem den Lebensunterhalt sichernden Erwerbseinkommen eine befristete Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. 2007 wurden mit der Altfallregelung die Kriterien gelockert und deren Frist 2009 um zwei Jahre verlängert, nun gibt es schon mehr Geduldete, die nicht zuletzt mit Hilfe des münsteraner Netzwerks Mamba (GEBA, HBZ, JAZ, GGUA) Arbeit fanden und so zu einer Probe-Aufenthalt
serlaubnis kamen. Alle diejenigen, die das aus unterschiedlichen Gründen nicht schafften, sollen nach dem Willen des Innenministeriums abgeschoben werden – das sind die 302 – aber auch diejenigen, die nach der zweijährigen Probe-Aufenthaltserlaubnis nicht genügend Geld verdienen können.

Die immer wieder gefährdete Heimat der Roma ist nicht nur ein münsteraner Problem. Seit dem Zusammenbruch des sozialistischen Staatensystems und von Tito-Jugoslawien sowie der Integration dieser Länder in die Europäische Union wird das immer deutlicher und betrifft nicht nur die Länder Südosteuropas. Norbert Mappes-Niediek wird in seinem Vortrag die Situation der Roma in Kosovo, Serbien, Mazedonien und Rumänien darstellen, während sich die anschließende Diskussion mit humanitären Forderungen und lokalen Handlungsmöglichkeiten auseinander setzen wird.

Aktion 302 gründete sich im Sommer 2009 auf Initiative der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. und der münsterschen Asylgruppe von Amnesty International. Sie ist eine für alle Gruppen und Einzelpersonen offene Arbeitsplattform mit dem Ziel, die Abschiebung der 302 münsterschen Kosovo-Roma zu verhindern.

Angeleitete Gesprächsgruppe für Frauen

Leben Sie in einer Beziehung und wünschen sich Veränderung?
Haben Sie eine Trennung hinter sich und suchen Austausch/Unterstützung?
Dann sind Sie hier genau richtig! Dieses Angebot richtet sich an alle Frauen, die etwas an ihrer aktuellen
Lebenssituation ändern möchten oder einfach nur den Austausch mit anderen Frauen suchen.
Finden Sie zurück zu Ihren Stärken und gewinnen Sie an Lebensfreude – in der offenen Gesprächsrunde am Donnerstag!
Termin: donnerstags, 20.00 – 22.00 Uhr, Kosten: 3,- Euro pro Abend
Leitung: Naomi Lyons und Anja Böller, Psychologiestudentinnen der Universität Osnabrück
Anmeldung und weitere Informationen in der Frauenberatungsstelle spindelstraße 41, 49074 Osnabrück Telefon 0541-803405
Mit freundlichen Grüßen
Katharina Wittenbrink
Diplom-Sozialpädagogin
Mitarbeiterin der Frauenberatungsstelle

Spindelstraße 41
49074 Osnbrück
Telefon 0541 – 803405
www.frauenberatung-os.de

Internetauftritt der Villa ten Hompel / Bildungsangebote im Überblick

Der Geschichtsort Villa ten Hompel ist mehr als ein Museum. Das unterstreicht auch der mit Unterstützung der Online-Redaktion des Presseamtes deutlich ausgebaute und komplett überarbeitete Internetauftritt. Aktuelle Angebote sind prominenter platziert. Übersichtlich informieren die Seiten im städtischen Rahmendesign über das monatlich wechselnde Programm mit  Vorträgen, Workshops, Gesprächen und Führungen. Auch zu den Bildungsofferten  für Gruppen aus Polizei, Verwaltung und Schulen gelangen Internetbesucher dank einer benutzerfreundlichen Navigation leicht und schnell.

Das Haus der Erinnerung und Forschung setzt sich mit dem Nationalsozialismus auseinander und thematisiert zugleich  gesellschaftliche und ethische Fragestellungen der Gegenwart.  Neu integriert in die Homepage ist die mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, ein Projekt der Villa ten Hompel. Auch hauseigene Forschungsergebnisse, wissenschaftliche Studien sowie didaktische Bausteine für Pädagogen lassen sich unter dem Link „Publikationen“ komfortabel recherchieren. Die Adresse ist  unverändert www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel.

Die ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im NS-Regime und Wiedergutmachungsbehörde im Nachkriegsdeutschland, zieht weit über Münster hinaus Besucher an. Dieser Internationalität trägt der neue  Auftritt mit Basisinformationen in englischer und auch in niederländischer Sprache Rechnung. Schulklassen aus dem Nachbarland zählen längst zu den Stammbesuchern in dem Haus am Kaiser-Wilhelm-Ring. Geplant ist darüber hinaus eine Seite in polnischer Sprache.

Orgel rockt: Kirchenmusikalische Vesper mit alternativem Programm

Am Sonntag, 20. Februar 2011 beginnt um 18:00 Uhr in der Kreuzkirche ein außergewöhnliches Konzert mit dem Titel „Orgel rockt“.

Patrick Gläser – Musikproduzent und Komponist, Kirchenmusiker in Öhringen und Neuenstein - spielt dort Klassiker der Rock- und Filmmusik auf der Kirchenorgel. Bei dieser Kombination liegt der Reiz unter anderem darin, dass auf der Orgel das Wechselspiel zwischen zartschmelzenden und schmetternden Klängen, wie es für Rock- und Filmmusik passend ist, besonders gut gelingt.

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punktum Persönlichkeitsentwicklung

punktum Persönlichkeitsentwicklung
Leichtigkeit und das Besondere im Beruf, im Leben, im Alltag entdecken …
•  Elevator Pitch – Stellen Sie sich eloquent vor und erreichen ihr Ziel (A)
•  Rhetorik – Wenn’s heiß hergeht – Entschiedenheit führt zu Gelassenheit (A)
•  Öffentlichkeitsarbeit – leicht gemacht. So informieren Sie Kunden und Öffentlichkeit praxisnah und erfolgreich (B)
•  Verhandlungen leiten lernen mit dem Traumergebnis „Alle Beteiligten fühlen  sich anschließend wohl“ (B)
•  Zusammenarbeit – Das TEAM ist stärker als der Einzelne im Team (C)
•  Kreativitätstechniken – Nützlich für viele Situationen in Beruf und Alltag (C)
Kooperationsveranstaltung Manuel Gallardo, Personalentwickler und Kommunikationstrainer und Monika Schiwy, Online-Redakteurin und Herausgeberin des punktum Magazins.
Termine

14.01.2012  Seminar A
11.02.2012  Seminar B
17.03.2012  Seminar C
14.04.2012  Seminar A
12.05.2012  Seminar B
02.06.2012  Seminar C
Ort:  KreativRaum Münster, Coerdestr. 53a, 48147 Münster
www.raum-muenster.de
Seminare 10–13 Uhr und 14–17 Uhr Teilnahme 65 EUR inkl. MwSt.
inklusive Handout und Getränke
Bei Buchung aller drei Themenschwerpunkte (drei Wunschtermine A,B,C) 160 EUR inkl. MwSt.
Anmeldung: Telefon 0251-28498988, KreativRaum@die-schiwy.de

Mehr als shoppen…

Ein Laden, der Woche für Woche sein Gesicht wandelt. Ständig liegt andere Ware in den Regalen, laufend gibt es etwas Neues – Schnäppchen inklusive. Das ist „myregalbrett“. Das Prinzip des Ladens am Hansaring 35 ist einfach: Jeder kann hier beliebig viel Regalfläche mieten und Second-Hand-Ware, Selbstgemachtes oder auch Neuware auf eigene Rechnung verkaufen. „Man könnte auch sagen, dass wir hier eine Art guter Flohmarkt im Laden sind. Mit dem Unterschied, dass diejenigen, die verkaufen wollen, bei uns viel weniger Aufwand haben“, sagt Marc Raschke, Gründer und Inhaber von „myregalbrett“. „Im Gegensatz zu Ausstellungsmärkten müssen sie nämlich nicht früh morgens raus und den ganzen Tag hinter ihrem Stand stehen.“ Außerdem setzen die Regalbrettmieter bei myregalbrett nicht alles auf einen Tag, sondern können bequem gleich Wochen oder Monate ein Brett oder Regal mieten. Und das zu einem wirklich fairen Preis. „Das, was bei uns ein Brett pro Monat kostet, müssen Sie ansonsten vielerorts für einen knappen Vormittag Flohmarkt zahlen. Ganz zu schweigen von den Hobby- und Handwerkermärkten, die noch viel höhere Standmieten nehmen“, sagt Raschke.
Die Regalbretter sind zugleich auch Sprungbretter für Menschen, die sich selbstständig machen wollen, aber noch das Risiko eines eigenen Ladens scheuen. „Hier kann sich jeder ausprobieren, ohne gleich große Investitionen tätigen zu müssen“, sagt Raschke. „Das ist wahre Wirtschaftsförderung.“ So gibt es inzwischen bereits erste Ausgründungen von Regalbrettmietern, die die Erfahrung im Laden genutzt haben und nun einen eigenen Laden mit ihren Produkten führen. Aktuell sind bei myregalbrett viele Regalbretter z.B. mit stylischen Stoff-Handarbeiten, hübschen Papier-Kunstwerken und trendigen Getränken belegt. „Alles originelle Artikel auf überschaubarem Raum!“, sagt Raschke. „Aber wir haben immer wieder eine freie Fläche für Neues. Der Laden ist wie das Leben – ein Kommen und Gehen!“
myregalbrett Hansaring 35 in Münster